Mit etwas Verspätung folgt nun ein kurzer Bericht vom vergangenen Wochenende.
Ich war mit I-Link in Huasteca Potosina. Das ist ne Region ca 8-10 Stunden (mit dem Bus) südlich von Monterrey. War echt mal sehr schön was anderes, außer Monterrey zu gesicht zu bekommen und auch mal das eher "wahre" Mexico ein bisschen kennen zu lernen. Da im Süden ist die Landschaft plötzlich völlig grün, überall ist Urwald und nicht nur Wüste wie hier in Mty. Übernachtet haben wir zwei Tage auf einer Art Campingplatz mitten im Dschungel. Die versuchen da alles ökologisch und ohne irgendwelche große Eingriffe in die Natur zu machen, nur regionales Essen anbieten und und und... was dann auch hieß, dass es keinen Strom gab, zum Duschen (wenn man mal dazu kam, da es nur 2 für 40 Leute gab) kaltes Wasser und Trockenklos..:-) ist alles aber wirklich sehr, sehr schön gemacht...
Am Freitag waren wir zuerst in Tamul. Dort wurden wir zu 8-10 Leuten auf kleine Holzboote verteil, mit denen wir den dortigen Fluss hinaufruderten und wir die Möglichkeit hatten zu baden und von Klippen zu springen. Am Abend ging es dann nochmal weiter zum "Puente de Dios", was sowas wie ein riesiges Wasserbecken mitten im Grünen ist. War nur schade, dass sich die ganze Reiserei mit dem Bus ziemlich verpätet hatte, dass es da schon fast dunkel war und wir dort nur wenig Zeit hatten... denn da hätte man es noch viel, viel länger aushalten können.
Am Campingplatz kamen wir dann erst irgendwann mitten in der Nacht an und wurden auch noch vom Regen überrascht, als wir die letzte Strecke auf der Ladefläche von Pickups zurückgelegt haben, wodurch wir durch und durch nass waren... Die Stimmung lies sich aber mit nem Lagerfeuer, ein paar Bier und Tequila wieder heben...:-)
Am nächsten Morgen gabs erstmal ein sehr leckeres Frühstück, danach konnte man sich noch von nem Felsen abseilen und anschließend gings dann zum surrealistischen Schloss von Edward James. Es liegt mitten im Dschungel, mit Wasserfällen und und und.... Nach einer Führung, anschließendem Essen und Baden im Fluss, verbrachten wir den Abend in Xilitla, ehe wir die Nacht wieder am Lagerfeuer ausklingen ließen.

Am Sonntag Morgen hatten wir dann nochmals die Möglichkeit nach dem Frühstück durch nen Mini-Hochseilgarten zu klettern, ehe wir uns aus Xilitla verabschiedeten und uns nach Tamtoc aufmachten. Das ist ne Ausgrabugsstätte der Huasteca... ein bisschen Kultur gehört halt immer dazu...:-)
Als so genannte "Belohnung" nochmals zu irgendwelchen Wasserfällen, wovon ich leider den Namen nicht mehr weiß, aber ich werds wieder herausfinden...:-) Das war wirklich das Hightlight des ganzen Wochenendes... Hier konnten, wer wollte, ne Tour durch den Fluss machen und Wasserfälle herunterspringen, was wir (Chris, Franzi, Sandra und ich) uns natürlich nicht entgehenlassen konnten... Da es dann doch schon recht spät war, sind wir die letzen 2 Wasserfälle in völliger Dunkelheit heruntergesprungen, war echt sehr, sehr cool...
Saludos Kuse
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