Freitag, 7. August 2009

Nun ist die erste Woche an der Uni auch schon vorbei. Ist echt wie im Flug vergangen. Am Montag hatten wir das erste Mal richtig Unterricht mit unseren mexikanischen Mitstudenten und ich war schon ein wenig nervös, da sich meine Spanischkenntnisse wirklich in Grenzen halten. Die Nervosität hat sich dann aber relativ schnell gelegt, da die ganzen Mexikaner bei uns im Kurs mega freundlich sind. Die haben uns gleich angeboten, dass wir doch alle Kurse bei ihnen in der Gruppe machen sollen, damit wir mit ihnen immer hin und her fahren können. Da Monterrey ziemlich groß ist (mit Umland so um die 6 Millionen Einwohner), liegen die Krankenhäuser in denen wir Kurse haben teilweise bis zu 30 Minuten mit dem Auto von einander entfernt, was ohne Auto fast nicht machbar wäre. Somit haben wir jetzt quasi unseren eigenen "Fahrdienst"..:-) Wir wurden bisher jeden Morgen abgeholt und mittags wieder heimgefahren, echt der Hammer....
Am Mittwoch waren wir dann gleich von einer aus unserer Gruppe zum Geburtstag in ein relativ nobles Restaurant eingeladen worden. Das liegt so halb auf nem Berg und von der Terasse aus hatte man einen atemberaubenden Blick über ganz Monterrey. Dazu muss man halt auch wissen, dass die UDEM auch ne Privatuni ist, wo nur die Leute hin können, die sichs hier halt auch leisten können. Da fährt der "eine oder andere" Student auch mal mit nem Jaguar oder dicken BMW vor...
Gestern, das heiß am Donnerstag, hatten wir dann das erste Mal Nachtschicht auf der Gyn. Das haben wir nun alle 4 Tage für die nächsten 4 Wochen. Hier ist das ganz normal, dass die ganzen Medizinstudenten sehr viel praktisch arbeiten, was in Gyn heißt, dass man bei Geburten assistiert oder evtl. in ein paar Wochen auch selbst durchführt. Hört sich am Anfang echt erschreckend an...
Pro Kurs den wir hier belegen, sind es nur ca. 3 Stunden Theorieunterricht pro Woche, dafür aber jeden Vormittag so ca. 3 Stunden lang irgendwelche Praktikas, wo man z.B. zusammen mit nem Arzt in der Sprechstunde ist und Patienten untersucht und man darf wirklich alles machen...
Das einzige Problem dabei ist im Moment noch mein Spanisch, welches noch nicht wirklich gut ist. Normalerweise muss man hier als Austauschstudent einen Spanischkurs belegen, was bei Medizin allerdings nicht geht, da das nicht in den Stundenplan passt. Dadurch ist es auch reletiv schwierig in den ganzen Praktikas und den Nachtschichten richtig mitzuarbeiten, da man halt nicht alles richtig mitbekommt. Dafür helfen einem die mexikanischen Stundenten wirklich jederzeit und erklären alles so lange, bis ichs dann auch irgendwann verstanden hab..:-)...
Allem in allem läufts also ziemlich gut hier.

Hasta luego!
Kuse

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen

 

kostenloser Counter